
Von Sven Mandel – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, Link
Alice Cooper (*1948) ist ein bekannter US-Rockmusiker, der vor allem durch seine düsteren, theatralischen Bühnenshows internationale Berühmtheit erlangte.
Geboren wurde er als Vincent Damon Furnier. Seine familiären Wurzeln liegen tief im christlichen Glauben: Der Vater war Pastor, der Großvater Evangelist. Vincent wuchs in der Kirche auf, mochte den Gottesdienstbesuch und war von Kindern aus gläubigen Familien umgeben. Doch mit der Zeit entfernte er sich – so weit es ihm möglich war – vom Glauben, geriet auf einen gefährlichen Weg und beschreibt später, dass er beinahe daran zerbrochen wäre. Schließlich aber kehrte er zurück – in die Gemeinde, in den Glauben und zu Jesus Christus.

Von Kreepin Deth – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link
Früh beschloss er, eine radikale Bühnenfigur zu entwickeln: den ultimativen „Bösewicht des Rock“. Die Figur „Alice Cooper“ sollte schockieren und Grenzen überschreiten. Anfangs glaubte er, diese Rolle würde sein Glaubensleben nicht beeinflussen. Er habe sich selbst Regeln gesetzt, die er nicht zu übertreten gedachte. Doch mit wachsendem Ruhm wurde die Inszenierung immer drastischer – und die Grenze zwischen Rolle und Realität verschwamm zusehends. Der Ruhm wuchs, aber auch die Kritik an seinen Horrorshows.
Gleichzeitig glitt Cooper immer tiefer in einen selbstzerstörerischen Lebensstil ab. Er trank exzessiv, wurde alkoholabhängig und verlor zunehmend die Kontrolle. 1977 unterzog er sich einem ersten Entzug. Später geriet er auch in den Kontakt mit Kokain, was eine weitere Abhängigkeit zur Folge hatte. Er erlitt Rückfälle in den Alkoholismus und musste sich schließlich wegen einer akuten, lebensbedrohlichen Lebererkrankung stationär behandeln lassen.
Als seine Frau Sheryl, die selbst aus einem christlichen Elternhaus stammt, den Absturz ihres Mannes nicht länger mitansehen konnte, verließ sie ihn und ging nach Chicago. Erst dieser Schritt ließ ihn aufwachen. Er spürte, dass er einen Neuanfang brauchte – mit seiner Frau, mit sich selbst, mit Gott. Gemeinsam begannen sie, eine Kirche zu besuchen. Dort, so beschreibt er später, wurde ihm bewusst: Er musste eine Entscheidung treffen.
Entweder würde er sein Leben Christus geben – oder so weitermachen wie bisher. Doch ihm wurde klar, was auf dem Spiel stand. Er hatte gewusst, wer Jesus ist, aber sich abgewendet. Nun erkannte er, dass er eine neue Chance bekommen hatte. Er war es leid, sein Leben zu zerstören – und erfuhr, wie Gott ihm die Augen öffnete. Er verstand, wer er selbst wirklich war – und wer Gott ist.
Später berichtete er davon, wie Gott ein Wunder an ihm getan habe: Die Sucht, die ihn so viele Jahre gefangen hielt, verlor plötzlich ihre Macht. Gott habe ihm das Verlangen nach Alkohol genommen – vollständig. Seitdem habe er nie wieder das Bedürfnis verspürt, zu trinken.
Alice Cooper nennt sich heute selbst einen „verlorenen Sohn“, der zurückgefunden hat – in die offenen Arme seines himmlischen Vaters. Das Loch in seinem Herzen sei von der Liebe Gottes gefüllt worden, und er empfinde seitdem tiefen Frieden. Er und seine Frau besuchen regelmäßig eine bibeltreue Kirche und lesen gemeinsam in der Bibel.
Seine Karriere hat er dabei nicht aufgegeben. Für ihn, so sagt er, stehe das nicht im Widerspruch zum Glauben. Die Figur Alice Cooper sei eine Rolle auf der Bühne – aber in seinem echten Leben wolle er nicht mehr sich selbst dienen, sondern Christus.
Tipp: Alice Cooper im Gespräch über seinen Glauben
In einem eindrucksvollen Interview mit Pastor Greg Laurie spricht Alice Cooper offen über seine Rückkehr zu Gott, seine Befreiung von der Sucht und das Wunder, das sein Leben veränderte.
Zum Interview auf YouTube (God, Drugs and Rock ’n‘ Roll) (bitte beachtet die Datenschutzerklärung von Youtube)
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Quellen: Newsweek | Blabbermouth | Godreports | Wikipedia
Hinweis zum Titelbild: Dieses Bild wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und stellt eine künstlerische Interpretation dar.